25-Stundenübung
Die Vorfreude der Jugendfeuerwehr Jübek über die 25-Stunden-Übung an einem September-Wochenende war groß. Dieses Jahr nahmen 11 Kinder/Jugendliche und 8 Betreuer teil.
Nach dem Einrichten im Gerätehaus, dem Antreten und der Gruppeneinteilung startete am Samstagvormittag das Üben für den Wettkampf am Amtsfeuerwehrtag in Schuby. Der 1. Einsatz erfolgte nach der Mittagspause: Auslösung der Brandmeldeanlage im Seniorenheim in Jübek. Die Gruppenführer mussten analog wie bei einem echten Einsatz die Lage beurteilen und Entscheidungen treffen. Nach Übungsende ging es zurück ins Gerätehaus, doch schon kam der nächste Einsatz. Gemeldet wurden 2 Brände auf dem alten HaGe Gelände mit mehreren vermissten Personen. Hier waren nicht nur die Gruppenführer gefordert. Die Trupps durchsuchten eine vernebelte Halle unter Beachtung der Eigensicherung und retteten alle vermissten Personen. Die Jugendfeuerwehr Lürschau wurde als weitere Einheit mit alarmiert und übernahm die Brandbekämpfung. Beide Jugendfeuerwehren arbeiteten bei diesem Einsatz gut zusammen.
Nach Einsatzende und Rückkehr ins Gerätehaus folgte nach einer kurzen Pause eine Unterrichtseinheit in Sachen Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung (Be/Ba) durch die Be/Ba Beauftragte, Annette Thomsen. Danach gab es Abendessen und Zeit zum Entspannen. Im Anschluss wurden die Kenntnisse in Sachen Menschenrettung aufgefrischt. Vor dem Schlafen gab es noch einen Nachtalarm: Verkehrsunfall mit Personensuche. Auch hier war Teamwork und Führung gefordert, mit dem Ergebnis: 2 vermisste Personen wurden gefunden und versorgt. Endlich konnten sich alle schlafen legen.
Am nächsten morgen erfolgte vor dem Frühstück der nächste Einsatz: Unfall auf einer Baustelle mit einer verletzten Person. Hier konnte das Wissen vom Vorabend angewandt werden: Erkundung, Betreuung, 1.Hilfe, Rettung, Abtransport und Übergabe an den Rettungsdienst.
Endlich gab es Frühstück. Kurz vor Gesamtübungsende ging erneut der Alarm los. Ein Brand im Gemeindebauhof musste gelöscht werden. Auch hier zeigten die Jugendfeuerwehrleute, dass sie ihr Handwerk beherrschten. Nach Herstellung der Einsatzbereitschaft und dem Aufräumen im Gerätehaus gingen am Ende der 25 Stunden alle gut gelaunt nach Hause.
Wer neugierig geworden ist und die Jugendfeuerwehr kennenlernen möchte hat, außer in den Ferien, jeden Mittwochabend am Feuerwehrgerätehaus ab 18:00 Uhr die Gelegenheit dazu.
Die Organisation und Durchführung solch einer Veranstaltung, dies gilt aber auch für die Übungsabende, funktioniert nicht, wenn es nicht ein Betreuerteam gibt, das sich mit viel Engagement und Herz dieser Aufgabe widmet. Der Dank für die tolle Arbeit gilt der Jugendwartin, Finja Jebe, und ihrem Super-Team.
Bericht: R. Kolbe




























